Der norwegische Konstrukteur Jan Herman Linge hat sich bei der Konstruktion der Laerling besonders gut die Idealeigenschaften vor Augen geführt, die erforderlich sind, damit Kinder richtig segeln lernen und sich dafür begeistern. Da dieses Jugendboot für zwei Personen mit einem Kiel ausgestattet ist, ist es stabil und kann nicht kentern. Das bietet in erster Linie Sicherheit und nimmt Anfängern außerdem die Angst, zu kentern. Kinder können daher problemlos alleine segeln. Die Plicht ist groß genug für einen Erwachsenen, Segellehrer oder Elternteil, und ein Kind, um zusammen zu segeln. Darum ist die Laerling auch bei Segelschulen so beliebt.
Dieses kleine Kielboot verfügt über dieselben Eigenschaften und dieselbe Ausstattung wie ein Regattaboot für Erwachsene. Die Laerling wurde für die Ostsee entwickelt und lässt sich somit auch bei hartem Wind segeln, ohne dass die Plicht voll Wasser lÄuft. Die darin verarbeiteten 400 Liter Schaum sorgen für ein freies Gangbord, auch wenn die Plicht mit Wasser gefüllt ist. Die Laerling ist mit einem Großsegel, einer Fock und einem Spinnaker der Marke Gaastra ausgerüstet.
Für die Stabilität sorgt der herausnehmbare Ballast (60 kg) im festen Kiel, wodurch das Boot aus jedem Winkel selbstaufrichtend ist. Der Ballast verteilt sich auf 5 Teile von jeweils 12 kg. Die Teile werden im Kiel aufeinander gelegt und mit einem Bolzen und einer Flügelmutter gesichert. Das Verhältnis zwischen Ballast und Gesamtgewicht des Schiffes ist mit 60:140 äußerst günstig. Seit kurzem ist die Laerling mit einer selbstlozenden Plicht ausgerüstet. Das Boot ist mit Ronstan-Beschlägen ausgestattet und der Laerling-Trailer ist von der Marke Kalf.
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